Darum geht’s
- Der brutto Stundenlohn liegt je nach Tätigkeit zwischen 16,86 € (Putzhilfe) und 18,32 € (Haushaltshilfe), im Schnitt bei 17,93 € (quitt-Report 2026). Der Mindestlohn von 13,90 €/Stunde ist die Untergrenze.
- Dazu kommen die Arbeitgeberabgaben: knapp 15 % des Lohns beim Minijob, rund 20 % bei sozialversicherungspflichtiger Anstellung.
- 20 % der gesamten Arbeitgeberkosten werden direkt von der Steuer erstattet, bis 510 € im Jahr bei Minijobs und bis 4.000 € bei sozialversicherungspflichtiger Anstellung. Kinderbetreuung ist gesondert sogar zu 80 % absetzbar (max. 4.800€)
Was eine Haushaltshilfe schlussendlich kostet hängt vom Stundenlohn, den Arbeitgeberabgaben und der Höhe des Steuerrabatts ab. Hier rechnen wir an echten Beispielen durch, was am Ende wirklich auf Ihrer Rechnung steht. Die Stundenlöhne stammen aus dem quitt- Haushaltshilfenreport 2026, also aus tatsächlich abgeschlossenen Arbeitsverträgen.
Was verdient eine Haushaltshilfe pro Stunde?
Zwischen rund 16,86 € und 18,32 €, je nach Tätigkeit. Der quitt Haushaltshilfen-Report 2026 wertet die Stundenlöhne aus fast 1.900 Verträgen aus:
- Haushaltshilfe: 18,32 €
- Kinderbetreuung / Nanny: 18,25 €
- Gartenhilfe: 18,16 €
- Seniorenbetreuung: 17,19 €
- Putzhilfe: 16,86 €
- Schnitt über alle Tätigkeiten: 17,93 €
Der Wohnort spielt eine wesentliche Rolle dabei. Am meisten zahlen Haushalte in Bayern (18,92 €), Berlin (18,58 €) und Hessen (18,41 €), am wenigsten in Rheinland-Pfalz (16,00 €). Die gesetzliche Untergrenze ist der Mindestlohn von 13,90 €/ Stunde (2026). Was speziell eine Putzhilfe kostet und wie sich der Lohn zusammensetzt, lesen Sie im Blogpost Was kostet eine Putzhilfe?, die Zahlen für eine Nanny im Blogpost Was kostet ein Babysitter?.
Welche Kosten kommen zum brutto Stundenlohn hinzu?
Als Arbeitgeber tragen Sie zusätzlich zum Lohn einen Anteil an den Sozialabgaben, wie hoch der ist, hängt an der Anstellungsform:
- Minijob (bis 603 €/Monat): 14,6 % des Lohns. Bei 500 € Lohn sind das etwa 73 € obendrauf abzüglich des Steuerrabattes on 42,50€. Die Abgaben laufen pauschal über den Haushaltsscheck der Minijob-Zentrale.
- Sozialversicherungspflichtig (ab 603,01 €/Monat): rund 21 % des Lohns bei Anstellungen über 2.000€ Bruttolohn / Monat. Bei sogenannten Midijobs (zwischen 603,01 und 2.000€) muss eine gesonderte Formel verwendet werden - die Arbeitgeberkosten sinken mit der Höhe des Gehalts im Midijob-Bereich, die Arbeitnehmerabgaben steigen. Bei einem 900 € Lohn sind das etwa 245 € obendrauf, allerdings kann man in diesem Fall bis zu 230€ von der Steuer wiederum zurück bekommen. Für geringe Mehrkosten ist Ihre Hilfe renten-, kranken-, unfall- und arbeitslosenversichert.
Die Kosten der Unfallversicherung werden jährlich über quitt gezahlt und schwanken stark je nach Bundesland - die meisten Bundesländer verlangen einen Beitrag zwischen 30 € und 90 € pro Jahr.
Was kostet eine Haushaltshilfe im Monat?
Das rechnen wir an zwei Beispielen durch, jeweils mit dem Durchschnittslohn einer Haushaltshilfe von 18,32 €/Stunde.
Minijob, rund 8 Stunden pro Woche (etwa 32 Stunden im Monat):
- Lohn: 590 €
- Arbeitgeberkosten (14,6 %): 86 €
- Gesamtkosten: 676 €/ Monat
- Abzüglich Steuerrabatt: 633,50 € / Monat
Sozialversicherungspflichtiger Midijob, rund 12 Stunden pro Woche (etwa 52 Stunden im Monat):
- Lohn: 950 €
- Arbeitgeberkosten 255 €
- Gesamtkosten: 1.205 €/ Monat
- Abzüglich Steuerrabatt: 965 € / Monat
Eine angemeldete Haushaltshilfe für rund 8 Stunden pro Woche im Minijob kostet Sie also etwa 630 € im Monat, eine Hilfe für 12 Stunden im Midijob, 965€ / Monat. Und die Absicherung ist hierbei inklusive: Ihre Hilfe ist umfassend versichert inkl. Unfallversicherung und Sie sind auf der rechtlich sicheren Seite. Laut quitt-Report nennen 52,7 % der Haushalte, genau diese Unfallabsicherung als Hauptgrund für die Anmeldung. Wie Sie eine Hilfe anmelden, zeigt der Blogpost Haushaltshilfe einstellen.
Ihre konkreten Zahlen können Sie mit unserem Lohnkostenrechner durchrechnen. Wie viel vom Lohn bei Ihrer Hilfe netto ankommt, erklärt der Blogpost Netto und brutto bei der Haushaltshilfe.
Wie viel bekomme ich über die Steuer zurück?
20 % der Kosten werden durch die Steuer erstattet. Das Finanzamt rabattiert ein Fünftel Ihrer Arbeitgeberkosten für die Haushaltshilfe und zwar direkt von der Steuer, nicht vom zu versteuernden Einkommen. Die Grenzen:
- Minijob: bis zu 510 € Steuerbegünstigung im Jahr.
- Sozialversicherungspflichtige Anstellung: bis zu 4.000 € Steuerrabatt im Jahr.
Voraussetzung ist immer, dass Sie den Lohn überweisen und nicht bar zahlen. Bei quitt können Sie jederzeit eine Gesamtkostenübersicht, für die notwendigen Angaben bei der Steuererklärung, herunterladen.
Ein Sonderfall ist die Kinderbetreuung: Beschäftigen Sie eine Nanny für ein Kind unter 14, sind bis zu 80 % der Kosten als Sonderausgabe absetzbar, maximal 4.800 € pro Kind. Die Details stehen im Blogpost Steuerrabatt für Haushaltshilfen.
Was übernimmt quitt für mich?
Der quitt Service übernimmt die Anstellung Ihrer Haushaltshilfe für Sie. Sie geben die Eckdaten ein, quitt übernimmt Anmeldung, Lohnabrechnung, Beiträge sowie Versicherung für Sie. Der quitt Service rechnet die Abgaben immer korrekt mit ab. So sehen Sie von Anfang an, was die Anstellung wirklich kostet.
Sie bleiben dabei der Arbeitgeber und bestimmen, wen Sie einstellen und was Sie zahlen. quitt erledigt die Arbeit dahinter.
Wollen Sie es genau wissen? Rechnen Sie Ihre Kosten durch, inklusive Abgaben und Steuerbonus. Was der Service kostet, sehen Sie auf der Preisübersicht.
Rechnen Sie Ihre Kosten durch
Lohn eingeben, Abgaben und Steuerbonus gleich mitgerechnet. Der Lohnkostenrechner zeigt Ihnen in einer Minute, was Ihre Haushaltshilfe wirklich kostet.



